[ Pilzanbau auf Stroh ] [ Fertig-Pilzkulturen Shii-Take ] [ Fertig-Pilzkulturen Pioppino ]
[ Pilzanbau auf Holz ] [ Fertig-Pilzkulturen Kräuterseitlinge ] [ Fertig-Pilzkulturen pom Pom ]
[ Fertigkulturen Austernpilze ] [ Fertig-Pilzkulturen Ling Zhi ] [ Fertig-Pilzkulturen Stockschwämmchen ]

Anbauanleitungen

Anbauanleitung für Pilzanbau auf Stroh



Für den Anbau von Austernpilz und Braunkappe!
Für den Pilzanbau auf Stroh benötigen Sie einen Pressballen und 750ml von unserer Körnerbrut. Am besten Weizenstroh, aber auch Gerstenstroh ist gut geeignet. Der Ballen sollte nicht älter als ein Jahr sein und nicht feucht und schimmelig riechen.

  1. Tauchen Sie den Strohballen für 2-3 Tage in einem Wasserfass völlig unter. (Mit Steinen beschweren). Wichtig ist das der Ballen völlig vom Wasser überdeckt wird. Notfalls Wasser nachfüllen.
  2. Nun den Ballen herausnehmen und 24 Stunden abtropfen lassen.
  3. Stoßen Sie die Microfilterflasche ungeöffnet auf weichen Untergrund so lange auf bis sich die Brut in der Flasche löst. Schütteln Sie die Brut bis sich der größte Teil der Körner voneinander gelöst hat. Drücken Sie mit "sauberen Händen" die Brut tief in den Ballen hinein.
  4. Nun lagern Sie den Ballen an einem warmen Ort bei mindestens +15 °C aber nicht mehr als +22 °C. Bei höheren Temperaturen besteht die Gefahr das die Balleninnentemperatur +34°C übersteigt was zu einer dauerhaften Schädigung des Myzels führen kann. Man kann die Balleninnentemperatur auch mit einem Einstichthermometer (Baumarkt ca.4,- €) kontrollieren. Die günstigste Balleninnentemperatur beträgt +25 bis +28 °C. Bei dieser Temperatur wächst das Myzel am schnellsten.
  5. Achten Sie darauf, dass der Ballen nicht austrocknet!
  6. Nach ca. 4-6 Wochen ist der Ballen durchwachsen. Das zeigt sich durch weißes Myzel auf dem Ballen. Der Ballen muß nun ab und zu gewässert werden um ein austrocknen zu vermeiden. Die ersten Pilze zeigen sich dann bei einer Temperatur von mindestens +10 °C . Über einen Zeitraum von 3-4 Monaten erstrecken sich ca. 3-4 Erntewellen. Mit einem Gesamtertrag bis zu max. 20% vom Ballengewicht.


 

Viel Spaß und Gutes gelingen !


Diese Anleitung drucken Alles drucken



Pilzanbau auf Baumstämmen



Für den Pilzanbau auf Holz benötigt man Laubholz das nicht älter als 5 Monate geschlagen sein darf. Verwenden Sie nur gesundes Holz ( kein Schimmelbefall). Es eignet sich fast jede Laubholzart. Am besten Eiche, Buche, Birke oder Pappel wobei der Härtegrad der Holzart die Durchwachs- aber auch die Erntezeit erhöht. Das Myzel durchwächst den Stamm am schnellsten in Faserrichtung. Deshalb eignet sich nach meinen Erfahrungen am besten die Schnittimpfmethode.

  1. Wässern Sie das Holz 1-2 Tage und lasssen Sie dieses noch einen weiteren Tag abtropfen.
  2. Bei der Schnittimpfmethode sägt man einen 1m langen Holzstamm mit mindestens 10cm Durchmesser entgegen der Faserrichtung so tief ein das noch Stabilität besteht und der Stamm bei späterem aufschlagen nicht zerbricht (ca.2/3 einsägen). Der Schnitt sollte breit genug sein um die Körnerbrut einfüllen zu können. Die Schnittbreite einer Kettensäge ergiebt ein gutes Maß. Verteilen Sie 3-4 Einschnitte wechselseitig auf dem Stamm.
  3. Zum Einfüllen der Brut dient ein kleines Hilfsmittel. Trennen Sie mit einem Büchsenöffner den Boden einer leeren Konservendose heraus. Drücken Sie ein Ende der Dose breit so das ein Trichter entsteht. Um Verunreinigungen der Brut zu mindern hilft nur "Hände waschen"! Stoßen Sie die Flasche ungeöffnet auf weichen Untergrund so lange auf bis sich die Brut in der Flasche löst. Schütteln Sie die Brut bis sich der größte Teil der Körner voneinander gelöst hat. Stopfen Sie nun mittels Trichter und einer Spachtel die Körnerbrut in die Einschnitte. Möglichst ohne Hohlräume bis der Einschnitt vollständig gefüllt ist.
  4. Verschließen Sie nun die Einschnitte mit Klebeband Wachs oder Schweinefett.
    Mit dem Verschließen wird verhindert das Fliegen oder andere Insekten die Brut vertilgen. Schimmelpilze können schlechter eindringen.
  5. Lagern Sie nun die Baumstämme bei mindestens 10 °C aber nicht mehr als 25°C für eine Dauer von 8-10 Wochen an einem feuchten Ort, so daß ein austrocknen verhindert wird. Die Stämme am besten mit feuchten Leinensäcken und Folie (mit Löchern versehen) abdecken.
  6. Wenn das Myzel den Stamm vollständig durchwachsen hat (an Impfstellen und Schnittstellen weißes Myzel), entfernen Sie Säcke und Folie.
    Sie können die Stämme nun an einem schattigen Ort lagern oder am besten zur Hälfte an einen schattigen Ort eingraben, somit ist gewährleistet, dass diese nicht austrocknen. Die Stämme dazu so halbieren, das diese nicht mehr als 25-30 cm aus der Erde schauen. Jedoch bei Trockenheit diese wässern. Die erste Ernte erfolgt je nach Bedingungen nach 5-18 Monaten. Ernten kann man 4-5 Jahre lang, bis zu max. 20% des Holzgewichtes.


 

Viel Erfolg !


Diese Anleitung drucken Alles drucken



Fertig-Pilzzuchtkulturen-Austernpilz Anbauhinweise



  • Stellen Sie den Ernteballen ohne die Folie zu entfernen in einen möglichst feuchten Raum z.B. Bad oder Keller. Die Raumtemperatur sollte zwischen 10-20 °C liegen.
  • Nun wird die Folie seitlich um den Ballen herum wie angezeichnet, 3-4 mal kreuzförmig, jeweils 4-5 cm lang eingeschnitten.
  • Aus diesen Öffnungen heraus bilden sich nach ca. 10-15 Tagen kleine Pilztrauben.
  • Während sich Pilze bilden, ist auf eine möglichst hohe Luftfeuchtigkeit zu achten. Sollten sich die Pilztrauben trocken anfühlen, gießen Sie diese mit frischem Leitungswasser.
  • Geerntet werden die Trauben, wenn bei einem Großteil der Pilze der Rand des Hutes in die waagerechte Stellung übergeht. Ernten Sie bitte immer ganze Trauben, da die Pilze nur in einer unbeschädigten Traube heranwachsen.
  • Nach der Ernte aller Pilztrauben, muss sich der Ernteballen über einen Zeitraum von 3-4 Wochen erholen.
  • Nach jeder weiteren Erntewelle können noch 1-2 kreuzförmige Öffnungen hinzugefügt werden aus denen sich dann Pilze bilden.
  • Es ergeben sich in einem Zeitraum von ca. 4 Monaten, 3-4 Erntewellen.
  • Der Substratblock kann nach Entfernen der Folie über den Biomüll entsorgt werden.


 

Viel Erfolg !


Diese Anleitung drucken Alles drucken



Fertig-Pilzzuchtkulturen-Shii-take Anbauhinweise

  • Stellen Sie den Substrat-
    ballen in einen möglichst feuchten Raum z.B. Bad oder Keller und entfernen Sie die Folie. Die Raum-
    temperatur sollte zwischen 10-20 °C, die Luftfeuchtigkeit bei 90% liegen.
  • Während sich Pilze bilden ist darauf zu achten das der Ballen nicht austrocknet. Sollte sich der Ballen oder die Pilze trocken anfühlen, gießen Sie den Ballen vorsichtig mit frischem Leitungswasser.
  • Die Pilze sind Erntereif, wenn der Hutrand noch leicht nach innen gewölbt ist. (beste Qualität = halbgeöffneter Hut) Den Stiel so nah wie möglich am Block abschneiden.
  • Sind alle Pilze geerntet, muss sich der Ernteballen für 3-4 Wochen erholen.
  • Nach dieser Erholungsphase tauchen sie den Ballen für 12 Stunden in kaltem Wasser völlig unter. Danach wird der Ballen wieder bei 18-22°C aufgestellt.
  • Nach ca. 3-4 Monaten ist das Substrat so nährstoffarm geworden, dass sich kaum noch Pilze zeigen. Der Block kann dann über den Biomüll entsorgt werden oder im getrockneten Zustand verheizt werden !


 

Viel Erfolg !


Diese Anleitung drucken Alles drucken



Fertig-Pilzzuchtkulturen-Kräuterseitlinge Anbau

  • Stellen Sie den Substratballen in einen möglichst feuchten Raum z.B. Bad oder Keller und schlitzen Sie die Tüte entlang der 1. oberen Kennzeichnung ca. 20cm lang ein.
  • Nun erhält der Ballen genügend Sauerstoff um Pilze zu bilden und ist durch die Folie gut gegen Austrocknung geschützt.
  • Nachdem sich ca. 2 cm große Fruchtkörper gebildet haben, entfernen Sie die Folie entlang der 2. Kennzeichnung so am Ballen, das der obere Teil des Ballens frei liegt, aber der seitliche und untere Teil noch von der Folie gegen Austrocknung geschützt ist. Die Raumtemperatur sollte zwischen 10-20 °C, die Luftfeuchtigkeit bei 90% liegen.
  • Während sich Pilze bilden ist darauf zu achten das der Ballen nicht austrocknet. Sollte sich der Ballen oder die Pilze trocken anfühlen, gießen Sie den Ballen vorsichtig mit frischem Leitungswasser.
  • Die Pilze können eine beachtliche Größe erreichen und bis zu 500g wiegen. Geerntet wird deshalb erst, bis die Pilze nicht mehr sichtlich weiter wachsen.
  • Nach der Ernte aller Pilze, muss sich das Substrat über einen Zeitraum von ca. 3-4 Wochen erholen. Pilze zeigen sich danach zum größten Teil seitlich am Ballen unter der Folie. Entfernen Sie deshalb an diesen Stellen vorsichtig die Folie, so dass die Pilze ungehindert wachsen können.
  • Es ergeben sich in einem Zeitraum von 3-4 Monaten, 2-3 Erntewellen.
  • Der Substratblock kann dann nach Entfernen der Folie, über den Biomüll entsorgt oder im getrockneten Zustand verheizt werden.


 

Viel Erfolg !


Diese Anleitung drucken Alles drucken



Anbauhinweise Ling Zhi-Fertig-Pilzzuchtkulturen (Reishi)



  • Stellen Sie den Substratballen in einen möglichst feuchten und hellen Raum z.B. Bad oder Keller.
  • Entfernen Sie die Folie entlang der markierten Strichlinie.
  • Ziehen Sie den oberen Teil der Tüte ein wenig auseinander so das sich auf der Oberseite des Ballens Pilze bilden können. Die Raumtemperatur sollte zwischen 20-25°C, die Luftfeuchtigkeit bei mindestens 70% liegen.
  • Die Fruchtkörper können mit viel Geduld eine beachtliche Größe erreichen. Schneiden Sie die Fruchtkörper vom Ballen ab (nicht unbedingt abbrechen) und trocknen Sie diese möglichst schonend. Anwendung und Dosierung entnehmen Sie bitte unserem Fachbuch Ling Zhi Shiitake & Co. von Dr. Jürgen Weihofen.
  • Abhängig von der Fruchtkörpergröße ergeben sich 2-3 Erntewellen.
  • Der Substratblock kann dann nach Entfernen der Folie, über den Biomüll entsorgt werden oder im getrockneten Zustand verheizt werden.


 

Viel Erfolg !


Diese Anleitung drucken Alles drucken



Zuchthinweise Pioppino-Fertig-Pilzzuchtkulturen



  • Stellen Sie den Ernteballen ohne die Folie zu entfernen in einen möglichst feuchten Raum z.B. Bad oder Keller. Die Raumtemperatur sollte zwischen 10-20 °C liegen.
  • Nun wird die Folie seitlich um den Ballen herum wie angezeichnet, 3-4 mal kreuzförmig, jeweils 4-5 cm lang eingeschnitten.
  • Aus diesen Öffnungen heraus bilden sich nach ca. 10-15 Tagen kleine Pilztrauben.
  • Während sich Pilze bilden, ist auf eine möglichst hohe Luftfeuchtigkeit zu achten. Sollten sich die Pilztrauben trocken anfühlen, gießen Sie diese mit frischem Leitungswasser.
  • Geerntet werden die Trauben, wenn sich bei einem Großteil der Pilze der Rand des Hutes entfaltet. Ernten Sie bitte immer ganze Trauben, da die Pilze nur in einer unbeschädigten Traube heranwachsen. Nach der Ernte aller Pilztrauben, muss sich der Ernteballen über einen Zeitraum von 3-4 Wochen erholen.
  • Nach jeder weiteren Erntewelle können noch 1-2 kreuzförmige Öffnungen hinzugefügt werden aus denen sich dann Pilze bilden.


 

Viel Erfolg !


Diese Anleitung drucken Alles drucken



Zuchtanleitung Pom-Pom - Fertig-Pilzzuchtkulturen

  • Stellen Sie den Substratballen in einen möglichst feuchten Raum z.B. Bad oder Keller und schlitzen Sie die Tüte entlang der 1. oberen Kennzeichnung ca. 20cm lang ein.
  • Nun erhält der Ballen genügend Sauerstoff um Pilze zu bilden und ist durch die Folie gut gegen Austrocknung geschützt.
  • Nachdem sich ca. 2 cm große Blumenkohlähnliche Fruchtkörper gebildet haben, entfernen Sie die Folie entlang der 2. Kennzeichnung so am Ballen, das der obere Teil des Ballens frei liegt, aber der seitliche und untere Teil noch von der Folie gegen Austrocknung geschützt ist. Die Raumtemperatur sollte zwischen 10-20 °C, die Luftfeuchtigkeit bei 90% liegen.
  • Während sich die korallenähnlichen runden Pilze bilden ist darauf zu achten das der Ballen nicht austrocknet. Sollte sich der Ballen oder die Pilze trocken anfühlen, gießen Sie den Ballen vorsichtig mit frischem Leitungswasser.
  • Geerntet wird wenn die Pilze nicht mehr sichtlich weiter wachsen.
  • Nach der Ernte aller Pilze, muss sich das Substrat über einen Zeitraum von ca. 3-4 Wochen erholen. Pilze zeigen sich danach zum größten Teil seitlich am Ballen unter der Folie. Entfernen Sie deshalb an diesen Stellen vorsichtig die Folie, so dass die Pilze ungehindert wachsen können.
  • Es ergeben sich in einem Zeitraum von 3-4 Monaten, 2-3 Erntewellen.
  • Der Substratblock kann dann nach Entfernen der Folie, über den Biomüll entsorgt oder im getrockneten Zustand verheizt werden.


 

Viel Erfolg !


Diese Anleitung drucken Alles drucken



Zuchtanleitung Stockschwämmchen - Fertig-Zuchtkulturen

  • Stellen Sie den Substratballen in einen möglichst feuchten Raum z.B. Bad oder Keller und entfernen Sie die Folie entlang der markierten gestrichelten Linie. Die Raumtemperatur sollte zwischen 10-20 °C, die Luftfeuchtigkeit bei 90% liegen.
  • Während sich Pilze bilden ist darauf zu achten das der Ballen nicht austrocknet. Sollte sich der Ballen oder die Pilze trocken anfühlen, gießen Sie den Ballen vorsichtig mit frischem Leitungswasser.
  • Geerntet wird wenn die Pilze nicht mehr sichtlich weiter wachsen und die Pilzhüte geöffnet sind.
  • Nach der Ernte aller Pilze, wird der Ballen 4-5 Stunden in frischem Leitungswasser untergetaucht und wieder aufgestellt Das Substrat muss sich nun bis zur nächsten Erntewelle (ca. 3-4 Wochen) erholen.
  • Es ergeben sich in einem Zeitraum von 3-4 Monaten, 2-3 Erntewellen.
  • Der Substratblock kann dann nach Entfernen der Folie, über den Biomüll entsorgt oder im getrockneten Zustand verheizt werden.


 

Viel Erfolg !


Diese Anleitung drucken Alles drucken




[ Pilzanbau auf Stroh ] [ Fertig-Pilzkulturen Shii-Take ] [ Fertig-Pilzkulturen Pioppino ]
[ Pilzanbau auf Holz ] [ Fertig-Pilzkulturen Kräuterseitlinge ] [ Fertig-Pilzkulturen pom Pom ]
[ Fertigkulturen Austernpilze ] [ Fertig-Pilzkulturen Ling Zhi ] [ Fertig-Pilzkulturen Stockschwämmchen ]

 

Pilze selbst züchten